Aerial view of hand pinning on world map journey travel

#1 Planung

Planung… ein sehr großes, wenn nicht das wichtigste Thema.

Nachdem feststand, dass ich mir eine Auszeit nehmen kann, war die Frage… wo soll es denn überhaupt hingehen!?
Am liebsten wäre ich über die Standard Ost-Route nach Australien gefahren. Schnell kam ich aber zu dem Ergebnis, dass Vieles dagegen sprach. Zum einem passt die Startzeit nicht mit dem Wetter überein, das heißt in der Mongolei oder auch südlicher fährt man in den Winter hinein. Zum anderen gibt es Länder wie z.B. Pakistan, deren Durchreise nicht so ganz einfach ist. Man hätte diese Länder umfahren oder umfliegen müssen. Hinzu kommen verschiedene Visa, die man im Vorfeld hätte beantragen müssen.
Nachdem ich dann mal nachgesehen habe, wo es auf der Welt um diese Jahreszeit Frühling oder Sommer wird, stand die Entscheidung fest……Start Südamerika!
Im November kehrt dort langsam der Sommer ein und in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, ist ein kleines Sommerloch ohne Schnee und hoffentlich gutem Motorradwetter.
Nach weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass das Reisen auf dem kompletten amerikanischen Kontinent recht easy ist. An allen Grenzen bekommt man ein „Visa on Arrival“ für mindestens 3 Monate und für die Fahrzeugeinfuhr benötigt man nirgendwo ein „Carnet de Passage“.
Nun gibt es viele Möglichkeiten, um in ein fernes Reiseland sein Motorrad mitzunehmen….im Container, im Flugzeug oder Roll’on direkt auf das Containerschiff, auf dem man dann selbst als Passagier die Seereise antreten kann. Ich entschied mich für die Containerverschiffung mit der Spedition Intime aus Hamburg. Olaf Kleinknecht und sein Team sind spezialisiert auf den weltweiten Motorradtransport. Zu meiner Freude ist die Verschiffung nach Valparaíso/Chile sogar noch einfacher als gedacht, da man das Motorrad direkt mit allen Koffern, Taschen und Ersatzreifen direkt in den Container fahren kann.

Nachdem der Platz im Container bestätigt war, wurden alle nötigen Pässe und Papiere beantragt. Da man für Reisen die länger als 60 Tage dauern, eine spezielle Langzeit- Krankenversicherung benötigt, schloss ich eine Versicherung beim ADAC ab. Es gibt dutzende von Anbietern und verschiedenen Versicherungen, Alle auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Geldbeutel angepasst. Falls man dann durch die USA und Kanada reisen möchte, verdoppeln sich die Preise der Versicherungen recht schnell. Das nicht so Schöne daran ist, dass man für die gesamte Reisezeit den sehr hohen Preis zahlen muss- Ausnahme der ADAC. Die Versicherung kostet mit einem recht guten Paket ca. 1,90€ pro Tag und ist sogar deutlich günstiger als die gekündigte gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland.

 
 
Papierkram

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@dannimoto

2 Kommentare zu „#1 Planung“

  1. Hans-Georg BalloSek

    Hallo, coole Idee.
    Wir leben zur Zeit in Mexico.
    Wenn es bei dir passt kannst du gern mal vorbeikommen. Wir haben hier zwei Bmw gs.
    Wo bist du gerade?
    Die Linke zum Gruß
    Franzi und Georg

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